Deiche im Leda-Jümme-Gebiet werden inspiziert

Ledadeich bei Hochwasser

Nach den Sturmfluten der letzten Wochen rücken die Deiche wieder verstärkt in den Blick der Küstenschützer. Einzelne Kommissionen überprüfen im April wieder die rund 250 km langen Haupt- und Schutzdeiche entlang der Gewässer im Leda-Jümme-Gebiet. Dabei achten sie besonders auf mögliche Schadstellen durch Auskolkungen, Trittschäden, Bisam- und Nutriabefall, Kaninchen- und Mäuselöcher sowie Maulwurfbefall. Regelmäßig wird festgestellt, dass sich die Deiche in einem sehr guten Unterhaltungszustand befinden. Trotzdem fallen immer wieder Kleinigkeiten auf. So waren es in den Jahren 2018 und 2019 vordringlich Trockenschäden. In diesem Frühjahr werden viele Mäuselöcher zu finden sein. Die kleinen Nager beschädigen partiell die Grasnarbe.

Insgesamt wird der Leda-Jümme-Verband aus Küstenschutzmitteln in diesem Jahr rund 1,5 Mio. Euro in die Verstärkung und Sicherung von Deichen und Schutzwerken investieren. Zu den größten Projekten zählt dabei die Fortsetzung des Deichbaus am rechten Deich des Aper Tiefs (Abschnitt im Raum Vreschen-Bokel) sowie die weitere Sicherung der Deichböschungen.