Deiche im Leda-Jümme-Gebiet werden inspiziert

Mit Beginn des Herbstes rücken die Deiche wieder verstärkt in den Blick der Küstenschützer. Einzelne Kommissionen überprüfen in diesen Wochen wieder die rund 250 km langen Haupt- und Schutzdeiche entlang der Gewässer im Leda-Jümme-Gebiet. Dabei achten sie besonders auf mögliche Schadstellen durch Auskolkungen, Trittschäden, Bisam- und Nutriabefall, Kaninchen- und Mäuselöcher sowie Maulwurfbefall. Regelmäßig wird festgestellt, dass sich die Deiche in einem sehr guten Unterhaltungszustand befinden. Trotzdem fallen immer wieder Kleinigkeiten auf. So waren es im Jahr 2018 vordringlich Trockenschäden. In diesem werden viele Mäuselöcher zu finden sein. Die kleinen Nager beschädigen partiell die Grasnarbe.

Insgesamt wird der Leda-Jümme-Verband aus Küstenschutzmitteln in diesem Jahr rund 3,2 Mio. Euro in die Verstärkung und Sicherung von Deichen und Schutzwerken investieren. Zu den größten Projekten zählt dabei die Deichfußsicherung entlang der Leda, der Deichbau am rechten Deich des Aper Tiefs (Abschnitt im Raum Vreschen-Bokel) sowie die Fortsetzung des Deichbaus am Nordloher Tief (Abschnitt im Raum Bucksande).