Kurznachrichten

19.10.2018
Das kleine Paradies vor der Haustür

Quelle: General-Anzeiger, Rhauderfehn

15.08.2018

300 Jahre Weihnachtsflut 1717 – Wanderausstellung war im August 2018 in den Räumen der Ostfriesischen Volksbank  in Leer zu sehen

Weihnachten war vor 300 Jahren an der Nordsee ein schreckliches Fest. Es ereignete sich eine der schwersten Sturmfluten. Mehr als 10.000 Menschen starben an der Nordseeküste. Ostrfriesische Ortschaften wie Leer, Emden und Jever sowie unzählige andere Orte standen meterhoch unter Wasser. Die Region erholte sich erst Jahre später von dieser Katastrophe. In der Nacht von Heiligabend auf den ersten Weihnachtstag drehte sich in den tragischen Stunden vor 300 Jahren der Wind und blies das Wasser aufs Festland zu. Die Deiche brachen. Die Sturmflut überraschte die Menschen im Schlaf. Allein in Ostfriesland gab es mehr als 2.700 Tote. Andere retteten sich aufs Dach ihres Hauses und harrten in der Kälte aus.  Auf 26 Tafeln wurde gezeigt, wie die Flut weit ins Binnenland vordrang und welche Folgen sie hatte. Allein in Ostfriesland gab es mehr als 2.700 Tote. Wer überlebte musste Hunger, Krankheiten und Armut ertragen.

13.07.2018:

Deichfußsicherung im Leda-Jümme-Gebiet

Umfangreiche Deichstrecken an der Leda und an der Jümme liegen direkt an den Gewässern. Die ungesicherten Ufer unterliegen aufgrund der Tidedynamik und dem Oberwasserabfluss vermehrt dem Abbruch. Der Leda-Jümme-Verband investiert in die Sicherung der Deichfüsse im Jahr 2018 rund eine Million Euro.

06.07.2018:

Beitragsbescheide werden verschickt

Am 6. Juli diesen Jahres ist es wieder soweit: Wir versenden unsere Beitragsbescheide. Für Abbucher bedeutet dies, dass die Konten mit der Ihnen veranlagten Summe Anfang August belastet werden. Für alle übrigen gilt: Bitte überweisen Sie. Näheres zu unserer diesjährigen Beitragsveranlagung finden Sie hier.

23.11.2017:
Leda-Polder soll auf Eignung untersucht werden

Der Masterplan Ems 2050 sieht neben der Lösung des Schlickproblems in der Ems auch die Schaffung und Aufwertung jener Lebensräume vor, die für einen von Ebbe und Flut geprägten Fluss typisch sind. Damit sollen die Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere verbessert werden. Für diesen Zweck ist vorgesehen, bis zum Jahr 2050 insgesamt 500 Hektar am Fluss zu sichern. Bis zum Jahr 2025 sieht der Plan vor, davon bereits 152 Hektar zu beschaffen.

Dazu wurde bereits im Anhang zum Masterplan-Vertrag der 1959 in Betrieb genommene Hochwasser-Entlastungspolder Leer mit einer Größe von etwa 135 Hektar als eines der möglichen Gebiete genannt. Er liegt südlich der Leda-Mündung in der Gemeinde Westoverledingen und der Stadt Leer. Der überwiegende Teil des Polders wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Daneben befinden sich geschützte Biotope im Polder. Der Hochwasserpolder wird immer dann zur Abwendung von Überschwemmungsgefahren geflutet, wenn ein Binnenhochwasser die Wasserstände im Leda-Jümme-Gebiet ansteigen lässt und gleichzeitig eine Sturmflut den Wasserabfluss verhindert. Die Flächen befinden sich im Eigentum des Leda-Jümme-Verbandes.

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat begonnen, Informationen und Rahmenbedingungen zum Leda-Polder Leer zusammenzustellen, um die grundsätzliche Realisierbarkeit von Lebensräumen, die von Ebbe und Flut beeinflusst werden, an diesem Ort zu untersuchen.

Eine erste Informationsveranstaltung des NLWKN hat dazu unter Beteiligung des Amts für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL) mit dem Leda-Jümme-Verband, den Behörden, beteiligten Verbänden und weiteren Interessenträgern am 23.11.2017 in Leer stattgefunden. Dort wurden die bisher vom NLWKN zusammengetragenen Daten vorgestellt.

In der Veranstaltung ist seitens des Leda-Jümme-Verbandes deutlich gemacht worden, dass der Polder Leer mit einem Stauvolumen von 3,2 Mio. m³  für die Sicherheit des Verbandsgebietes eine herausragende Rolle spielt. Der Leda-Jümme-Verband hat die Aufgabe, die Grundstücke seines Gebietes vor Hochwasser zu schützen und die erforderlichen Anlagen herzustellen und zu unterhalten. Daher hat die Beibehaltung der Hochwasserentlastungsfunktion des Polders , mindestens auf derzeitigem Niveau, für den Leda-Jümme-Veband oberste Priorität.