Beitragsbescheide 2018

Die Beitragsbescheide 2018 werden Anfang Juli verschickt

 – Beitrag wird in diesem Jahr auf 0,55 Promille des Einheitswertes angepasst

Der Hebesatz für den Beitrag wurde im Jahr 2004 auf 0,45 Promille des Einheitswertes gesenkt. Mit diesem Beitragssatz ist es bis zum Jahr 2017 gelungen, die Verbandsaufgaben zu bewältigen und ausgeglichene Haushalte vorzulegen. Dies wurde unterstützt durch die Veräußerung von Vermögenswerten, welche für die Erfüllung der Verbandsaufgaben entbehrlich waren, oder im Zuge von Veränderungen entbehrlich geworden sind. Dieser Prozess endete 2017, so dass die entfallenden Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen erwirtschaftet werden müssen.

Weiterhin waren in den letzten 14 Jahren erhebliche Kostensteigerungen in den Haushaltsplänen einzustellen, welche letztlich nicht in vollem Umfang durch technische Verbesserungen sowie dem Zuwachs an geschützten Werten im Verbandsgebiet aufgefangen werden konnten.

Zusätzlich belasten den Leda-Jümme-Verband Ausgaben für Aufgaben, die bis vor einigen Jahren noch gar nicht bestanden haben. Dabei handelt es sich beispielsweise um das vermehrte Auftreten von Nutrias im Verbandsgebiet.  Die Tiere graben meterlange, unterirdische Gänge und können damit Deiche stark beschädigen. Der Leda-Jümme-Verband zahlt für die Bekämpfung der Tiere Aufwandsentschädigungen. Die Kosten allein dafür haben sich seit 2015 verzehnfacht. Ab 2018 werden zusätzliche Fallen für die Bekämpfung bereitgestellt.

Mit Ihrem Beitrag finanzieren Sie Ihren Hochwasserschutz, der nicht nur Ihr Grundstück und Ihr Eigentum schützt, sondern vor allem Leben von Menschen und Tieren bewahrt. Wir bitten daher um Verständnis für diese Beitragsanpassung.

Speziell zur Veranlagung der Beiträge werden oft gestellte Fragen auf dieser Internetseite unter Ihr Beitrag  beantwortet.

Für alle weiteren Fragen stehen Ihnen aber auch die Mitarbeiter des Leda-Jümme-Verbandes gerne zur Verfügung. Beachten Sie bitte, dass es im Zusammenhang mit der Aussendung der Bescheide in der Regel zu einer erhöhten Anzahl telefonischer Anfragen kommt, so dass die Erreichbarkeit eingeschränkt sein kann. Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit Ihre Fragen schriftlich zu stellen, gerne auch per Mail.